PODCAST-FOLGE

Ins schnelle Jahr 2026 starten, ohne auszubrennen | mit Anja Wiebe

Folge 35 · Teil 1 von 2 mit Anja Wiebe
Die Reihe mit Anja Wiebe
Teil 1 · du bist hier Teil 2

Erster Teil mit Anja Wiebe. Sie ist Stärken- und Metaphysik-Coach und schaut mit Astrologie und Numerologie auf das Jahr 2026. Ihre zentrale Botschaft, das Jahr wird schnell, und genau deshalb geht es jetzt darum, erst zur Ruhe zu kommen und ein Fundament zu legen. Das ist Anjas Sicht und Deutung, sie versteht es als Angebot, die eigene Energie bewusst auszurichten, nicht als Vorhersage.

Erst das Fundament, dann das Tempo

Für Anja beginnt 2026 nicht mit höher, schneller, weiter. Numerologisch liest sie es als Zehnerjahr, einen Startpunkt für die nächsten Jahre, und astrologisch als eine Zeit voller Steinbock-Energie. Steinbock steht für sie für Langfristigkeit, lieber Marathon als Sprint. Bevor es losgeht, legt man deshalb erst ein Fundament, klärt seine Werte und richtet sich bewusst aus.

Erst das Fundament, dann das Tempo.

Warum das Nervensystem zur Ruhe muss

Anja beobachtet bei vielen ein angespanntes Nervensystem, man muss Menschen nur kurz anpiksen. Für sie ist die wichtigste Aufgabe des Jahres, wieder in die eigene Mitte zu kommen. Sie beschreibt das Jahr des Feuerpferds als schnelle, feurige Energie, die man reiten kann oder von der man sich niederbrennen lässt. Wer nicht in seine Stabilität findet, läuft für sie Gefahr, auszubrennen.

Willst du das Feuer reiten oder dich niederbrennen lassen?

Was auf uns zukommt

Anja ordnet die kommenden Monate ein, natürlich aus ihrer astrologischen Sicht. Ab Ende Januar wechseln mehrere langsame Planeten, was sie als systemrelevant beschreibt. Neptun, der Planet der Träume, geht in den Widder, für sie ein Aufruf, Visionen in die Realität zu bringen und den ersten Schritt zu wagen. Kurz darauf folgt Saturn, der Ordnung und Fundament bringt. Im Frühjahr ballt sich viel Energie im Widder, dazu kommt für sie Uranus in den Zwillingen, den sie eng mit dem Thema KI und noch schnellerer Kommunikation verbindet.

Selbstfürsorge ist individuell

Ein Pauschalrezept lehnt Anja ab. Stille Meditation funktioniert bei ihr zum Beispiel gar nicht, weil ihr Kopf ständig arbeitet. Ihr helfen eher Düfte, Traumreisen oder gesprochene Meditationen, die den unruhigen Geist beschäftigen. Ihr Punkt: Finde heraus, was dein Nervensystem wirklich beruhigt, statt zu tun, was alle empfehlen. Für den einen ist es der Spaziergang, für die andere die Ruhe zu Hause.

Finde heraus, was dich wirklich beruhigt, nicht was alle empfehlen.

Nein sagen und sich selbst führen

Eine Kompetenz nennt Anja besonders wichtig, die Abgrenzung. Sie erzählt, wie sie sich vor diesem Gespräch bewusst eine halbe Stunde in den Schnee genommen hat, obwohl noch eine Aufgabe wartete. Als eine Kollegin in dem Moment etwas brauchte, sagte sie ruhig, das kommt später. Sie trainiert Führungskräfte und sagt, die meisten können andere führen, sich selbst aber nicht. Genau das sei die Kernkompetenz, sich selbst zu regulieren.

KI macht schneller, du brauchst mehr Pause

Auch die KI ordnet Anja ein. Sie macht produktiver, eine Aufgabe von einer Stunde schafft sie damit in fünfzehn Minuten. Das Tückische, die frei gewordene Zeit füllt man sofort mit neuen Aufgaben. Für sie heißt das, gerade mit KI wird Selbstfürsorge wichtiger, mehr Pausen, den Datenstrom bewusst kappen. KI ersetzt auch kein Selbstverständnis, je besser du dich kennst, desto bessere Fragen stellst du und desto weniger skaliert sie nur dein Chaos.

Ohne innere Klarheit skaliert KI nur dein Chaos.
Zum Ausprobieren

Nimm dir zu Jahresbeginn bewusst Zeit für zwei Fragen. Was sind meine Werte, und wofür will ich dieses Jahr meine Energie einsetzen? Schreib die Antworten auf.

Finde eine Art der Pause, die wirklich zu dir passt. Teste ein paar aus, Spaziergang, Musik oder eine kurze Ruhezeit, und behalte, was dein System spürbar herunterfährt.

Franks drei Learnings

Was Frank aus dem Gespräch mitnimmt

  1. Erst Ruhe und Fundament, dann Tempo.
  2. Selbstfürsorge ist individuell, es gibt kein Pauschalrezept.
  3. Wer sich selbst führen kann, lässt sich vom Außen weniger überrollen.

Was du mitnehmen kannst

Wenn ich diesen ersten Teil auf einen Gedanken bringe, dann diesen. Bevor das Jahr Fahrt aufnimmt, lohnt es sich, erst zur Ruhe zu kommen, die eigenen Werte zu klären und herauszufinden, was dir wirklich guttut.

Das war Teil 1 von zwei mit Anja Wiebe. In Teil 2 geht es darum, wie du dich im Alltag täglich ausrichtest und dich vom Außen nicht treiben lässt. Die ganze Folge gibt es oben als Video und zum Anhören.