PODCAST-FOLGE

Der Mensch hinter dem Podcast, warum Erfolg für mich Freiheit heißt | Solo-Folge

Folge 23 · Solo-Folge mit Frank Kühtz

Diesmal drehen wir den Spieß um. Meine Gästin Corinna hat mich interviewt, und ich saß zur Abwechslung selbst auf dem heißen Stuhl. Herausgekommen ist ein sehr persönliches Gespräch über den Menschen hinter dem Podcast, über meinen Weg und darüber, was Erfolg für mich bedeutet.

Erfolg heißt für mich Freiheit

Für mich bedeutet Erfolg vor allem Freiheit. Frei zu bestimmen, was ich tue, und darin immer besser zu werden. Das gilt völlig unabhängig davon, ob jemand allein ein Kind erzieht, eine Firma gründet oder Menschen inspiriert. Wer in seinem Bereich gut ist, baut ein Selbstbewusstsein auf, das ihn trägt. Für mich ist Erfolg, das zu tun, was mir Spaß macht und worin ich gut bin, ohne ständig aufs Geld oder die Meinung anderer schauen zu müssen.

Erfolg ist für mich Freiheit.

Wie der Podcast entstand

Schon als Kind hat mich interessiert, was Menschen erfolgreich macht. Mit achtzehn, neunzehn kamen die ersten Bücher über Finanzen und über das richtige Mindset, und das hat mich gepackt. Später habe ich Kongresse mit begleitet und dabei viele Interviews geführt. Irgendwann sagte eine Mentorin zu mir, mach doch einen Podcast. Kurz darauf stand der Name fest, Erfolgsklartext. Die Idee dahinter ist, mir die vielen Facetten von Erfolg anzuschauen, auch die der alleinerziehenden Mutter, die für mich Großes leistet und dafür viel zu selten gesehen wird.

Jeder, mit dem ich spreche, hat eine andere Definition von Erfolg.

Warum es mir um Inspiration geht

Im Kern geht es mir darum, Menschen zu inspirieren, etwas umzusetzen. Ein Gast hat nach unserem Gespräch seinen eigenen Podcast gestartet, den er jahrelang vor sich hergeschoben hatte. Mein einundzwanzigjähriger Neffe hat ein eigenes Business gegründet. Einen Menschen dazu zu bewegen, seinen eigenen Weg weiterzugehen, fühlt sich für mich fast wie eine Lebensaufgabe an.

Einen Menschen zu inspirieren weiterzugehen, fühlt sich wie eine Lebensaufgabe an.

Was das Leben mich gerade lehrt

Aus jeder schwierigen Situation lässt sich etwas Positives ziehen. Vieles passiert gerade im Außen, und die Chance, aus einer Krise wieder herauszukommen, ist immer da. Was ich daraus mitnehme, ist Eigeninitiative und der Mut, über den Tellerrand zu schauen. Ich vergleiche das gern mit einem einfachen Bild aus der Natur. Ein Baum stirbt ab, der nächste wächst. Wenn du unten bist, hast du vor allem eine Richtung, nämlich nach oben.

Ein Baum stirbt ab, der nächste wächst.

Politik und Religion lasse ich raus

Zwei Themen halte ich bewusst aus dem Podcast heraus, Politik und Religion. Beide spalten schnell, und es gibt genug gute Leute, die sich damit tief beschäftigen. Mein Feld ist das Positive, der Blick auf das, was Menschen weiterbringt. Wenn ich einmal einen Politiker zu Gast habe, dann interessiert mich sein Weg, wie er etwas geschafft hat, und nicht die Politik an sich.

Der Mensch hinter dem Podcast

Corinna hat mich auch persönlich aus der Reserve gelockt. Ob ich mich selbst heiraten würde, kam bei mir wie aus der Pistole geschossen: ja. Ich mag mich mit allen Ecken und Kanten. Stolz bin ich auf den Podcast, auf meine Lebensgefährtin Ina und darauf, in meiner Arbeit Menschen zu bewegen. Ein Traum ist es, dauerhaft im Süden Europas zu leben. Bereuen tue ich wenig, weil ich glaube, dass die Dinge zum richtigen Zeitpunkt passieren. Meine Konsequenz und meine Ehrlichkeit schätze ich sehr. Meine Macken sind der Hang zur überpünktlichen Genauigkeit und die Neigung, mich in Arbeit zu verlieren.

Aus To-do wird bei mir Aufgabe

Ein kleines Wort verändert für mich viel. To-do klingt drückend, Aufgabe hat etwas Positives und Offenes. Statt einer endlosen Liste nehme ich mir lieber drei Aufgaben und vier bis fünf Termine am Tag vor, die dafür richtig. Wer selbstständig ist, stellt sich seine Aufgaben selbst, und genau darin liegt die Kunst, sich nicht zu verzetteln.

Lieber drei Aufgaben am Tag, dafür richtig.

Was am Ende bleibt

Wenn ich mir vorstelle, ich läge einmal alt und grau auf dem Sterbebett, dann will ich sagen können: Mann, war das geil. Für mich ist es besser, die Dinge zu bereuen, die man getan hat, als die, die man sich nie getraut hat. Und noch etwas habe ich gelernt. Unser Kopf malt sich vieles viel schlimmer aus, als es dann kommt. Meistens passiert nicht einmal ein Zehntel davon. Also einfach machen und schauen, was passiert.

Zum Ausprobieren

Ersetz deine To-do-Liste durch eine Aufgabenliste. Nimm dir drei Aufgaben am Tag vor, die machst du dafür richtig.

Wenn dich etwas beschäftigt, mach es einfach und schau, was passiert. Oft kommt nicht mal ein Zehntel von dem, was du dir ausmalst.

Meine drei Learnings

Was ich aus diesem Rollentausch mitnehme

  1. Erfolg ist Freiheit, das eigene Ding zu leben.
  2. Aus jedem Tief entsteht eine Chance nach oben.
  3. Lieber bereuen, was du getan hast, als was du nie gewagt hast.

Was du mitnehmen kannst

Wenn ich diese Folge auf einen Gedanken bringe, dann diesen. Geh deinen eigenen Weg, tu das, was dir Spaß macht, und lass dich vom Lärm im Außen nicht bremsen. Erfolg ist kein festes Bild, er ist die Freiheit, dein Ding zu leben.

Danke an Corinna, dass sie den Spieß umgedreht hat. Die ganze Folge gibt es oben als Video und zum Anhören.