PODCAST-FOLGE

Neustart 2026, warum Erfolg mit Selbstverantwortung beginnt | mit Verena Böer

Folge 32 mit Verena Böer

Diese Spezialfolge mit Verena Böer wirft einen Blick auf das Jahr 2026. Verena arbeitet unter anderem mit Numerologie und schamanischen Ansätzen und ordnet ein, warum sie das kommende Jahr für kraftvoll und fordernd zugleich hält. Ihr roter Faden, Erfolg beginnt mit Selbstverantwortung. Das ist Verenas Sicht und Deutung, keine Vorhersage.

Erst abschließen, dann neu starten

Für Verena beginnt ein guter Start damit, das alte Jahr wirklich abzuschließen. Sie liest 2026 numerologisch als Einserjahr, einen neuen Zyklus, und betont, dass nicht am ersten Januar alles anders ist. Sie nimmt sogar Druck raus, man dürfe sich bis Mitte Februar Zeit lassen, um wirklich anzukommen. Ihre Empfehlung ist, die ruhige Zeit rund um die Jahreswende und die Rauhnächte zu nutzen, um zurückzuschauen, was das Jahr gebracht hat, auch aus schweren Phasen.

Bevor du säst, musst du wissen, was du ernten willst.

Erfolg heißt Selbstverantwortung

Die große Überschrift für das Jahr ist für Verena Authentizität und Selbstverantwortung. Wer vorankommen will, kümmert sich aktiv um sich selbst, statt in der Opferrolle zu verharren und über die Welt zu klagen. Sie lädt dazu ein, die eigenen Ressourcen und Stärken zu sehen und zu fragen, was man alles bewegen kann, wenn man Verantwortung übernimmt.

Erfolg beginnt damit, Verantwortung für dich selbst zu übernehmen.

Nach der Tagesenergie arbeiten

Von starren To-do-Listen hält Verena wenig, schon das Wort findet sie hart. Lieber spricht sie von Aufgaben und davon, sie nach der eigenen Energie des Tages zu erledigen. An einem Tag hast du Lust auf die kreative Arbeit, an einem anderen mehr Kraft für das Anstrengende. Wer sich erlaubt, dem eigenen Impuls zu folgen, kommt oft leichter und mit besserem Ergebnis voran.

Frag dich, in welcher Energie du heute bist.

Aufschieben ehrlich anschauen

Frank spricht die Aufschieberitis an, und Verena bleibt klar. Manches schiebt man, weil man ehrlich keine Lust darauf hat, Steuern zum Beispiel. Als Chef des eigenen Lebens muss man solche Aufgaben trotzdem erledigen. Kommt man dauerhaft nicht vom Fleck, steckt oft eine unbewusste Blockade dahinter, ein blinder Fleck, den man allein schwer sieht. Genau dafür sind aus ihrer Sicht Mentoren und Coaches da.

Masken fallen lassen

Ein Bild zieht sich durch das Gespräch. Verena beschreibt das kommende Jahr als eine Zeit, in der Masken fallen. Rollen, die wir spielen, um zu gefallen und dazuzugehören, kosten Kraft. Wer etwas vorgibt, das nicht zu ihm passt, etwa eine Geschäftsidee nur des Geldes wegen, verbrennt sich nach ihrer Deutung eher die Finger. Echt zu sein, setzt dagegen Energie frei.

Was nicht zu dir passt, kostet dich am meisten Kraft.

Zeit für dich ist immer da

Ihr praktischster Rat betrifft die Me-Time. Gerade an vollen Feiertagen empfiehlt Verena, sich bewusst kurze Rückzüge einzuplanen, fünfzehn Minuten Musik, atmen, ein paar Gedanken aufschreiben oder ein Spaziergang. Wer sagt, dafür sei keine Zeit, die verweist sie auf die Zeit am Handy. Sich selbst wichtig zu nehmen ist für sie kein Egoismus, es ist die Grundlage, um auch für andere da zu sein.

Zum Ausprobieren

Nimm dir zum Jahreswechsel eine halbe Stunde Stille und schau ehrlich zurück. Was war gut, was war schwer, und was nimmst du daraus mit?

Trag dir feste Me-Time in den Kalender ein, so wie einen Termin. Fünfzehn Minuten nur für dich, jeden Tag.

Franks drei Learnings

Was Frank aus dem Gespräch mitnimmt

  1. Erst abschließen, dann bewusst neu starten.
  2. Erfolg wächst aus Selbstverantwortung statt aus Warten.
  3. Wer nach der eigenen Energie arbeitet, kommt leichter voran.

Was du mitnehmen kannst

Wenn ich dieses Gespräch auf einen Gedanken bringe, dann diesen. Nimm dir die Zeit, das alte Jahr abzuschließen, kläre, was du wirklich willst, und übernimm Verantwortung für den ersten Schritt. Ob mit oder ohne Numerologie, das ist eine gute Grundlage für jedes neue Jahr.

Das war die Folge mit Verena Böer. Die ganze Folge gibt es oben als Video und zum Anhören.

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Thomas Pollad ist wieder zu Gast, und diesmal geht es um zwei Dinge, die für ihn zusammengehören. Er veranstaltet einen Kongress über den Schutz des eigenen Erfolgs, und er selbst verlässt Deutschland nach 38 Jahren. Beides dreht sich um dieselbe Frage. Wie sicherst du dir deine Freiheit?

Ein Kongress über den Schutz des Erfolgs

Der Anlass ist für Thomas greifbar. Die Zeiten ändern sich, sagt er, das gute alte Sparbuch bringt kaum noch Zinsen, dazu kommen neue Regularien und Steuerthemen. Genau deshalb hat er mit den Geldhelden den Freiheitskongress ins Leben gerufen, mit einundzwanzig Speakern aus ganz unterschiedlichen Feldern, von Sachwerten über Businessfreiheit bis zu Wohnsitz und zweitem Pass. Drei Tage, sieben Speaker pro Tag, komplett online und kostenlos. Es geht ihm darum, Menschen von Fachleuten hören zu lassen, die diesen Weg selbst schon gegangen sind.

Warum er Deutschland verlässt

Der zweite Strang ist persönlich. Thomas wandert im Sommer aus, erst einmal Richtung Asien. Die Gründe haben sich über zwei, drei Jahre angesammelt. Als langjähriger Unternehmer fühlte er sich nicht immer gut behandelt, manche Steuerregel leuchtet ihm nicht ein. Dazu reisen er und seine Frau ohnehin viel, oft waren sie kaum ein halbes Jahr im Land und zahlten trotzdem die volle Steuerlast und die Miete. Ein Erlebnis seiner Frau gab den Ausschlag. Sie stammt aus Afghanistan, ist seit 36 Jahren in der Pfalz zu Hause und wurde bei einem Ausflug so abweisend angestarrt, dass sie sich fremd fühlte. Anderswo, sagt Thomas, wird man offener empfangen.

Irgendwann muss eine Deadline her

Was viele kennen, kennt auch Thomas. Man nimmt sich den großen Schritt vor und schiebt ihn dann doch immer wieder auf. Bei ihm brach die Aufschieberitis durch eine Einladung auf, ein Bekannter heiratet in Thailand, und seine Frau wollte eine thailändische Hochzeit schon lange miterleben. Das wurde die Deadline. Bis dahin melden sie sich ab. Manchmal, sagt er, braucht es genau so einen festen Punkt, damit aus dem Vorhaben Wirklichkeit wird.

Auswandern ist wie Fahrradfahren lernen

Auf die Vorbereitung angesprochen, wird Thomas grundsätzlich. Informieren, immer wieder informieren. Er hat sich Geschichten von Ausgewanderten angehört, Communities und Auswanderertreffen genutzt, Bücher gelesen und auch die KI gefragt, worauf zu achten ist. Der Rest ist Übung. Es ist wie Fahrradfahren, sagt er, keiner konnte es beim ersten Mal, und man fällt auch mal hin. Rückschläge gehören dazu, manche kosten Geld, und trotzdem geht man weiter.

Es ist wie Fahrradfahren lernen.

Mit vier Koffern und leichtem Kopf

Was macht man mit Hab und Gut? Thomas und seine Frau haben eine kleine Wohnung, keine Kinder, vieles wird bei Familie eingelagert. Losgehen werden sie mit vier Koffern. Beim Ausräumen merkt er, wie viel sich in 38 Jahren ansammelt und wie wenig davon man wirklich braucht. Er vergleicht es mit dem Handy voller Apps, von denen man kaum eine nutzt. Dieser Frühjahrsputz, sagt er, macht den Kopf freier.

Sachwerte, Plan B und ein ehrlicher Blick

Als jemand, der lange in der Finanzszene unterwegs war, hat Thomas eine klare Meinung, und die gibt er ausdrücklich als seine persönliche Sicht weiter, keine Anlageberatung. Die vergangenen Jahre seien gut für Papierwerte gewesen, für Aktien, Fonds und Ähnliches. Für die kommenden Jahre setzt er eher auf Sachwerte, auf Dinge, die man anfassen kann. Ob man das teilt oder nicht, sein zweiter Punkt gilt für viele. Ein Plan B, ein Ort oder ein ortsunabhängiges Einkommen, gibt ein Stück Sicherheit, falls sich die Umstände ändern.

Erfolg und Freiheit kommen nicht einfach angeflogen.

Dranbleiben, komme was wolle

Zum Schluss wird Thomas grundsätzlich. Erfolg und Freiheit fliegen niemandem einfach zu, sie sind harte Arbeit und Wille. Selbst der reichste Mensch, sagt er mit Blick auf Elon Musk, habe jahrelang geschuftet und Rückschläge einstecken müssen. Sein Rezept dagegen ist immer dasselbe. Dranbleiben und das Ziel als klares Bild vor Augen behalten. Bei ihm ist das der Moment am Flughafen, abgemeldet, mit dem ersten Flug in ein neues Leben.

Du musst immer dein Ziel vor Augen haben.
Zum Ausprobieren

Mach einmal deinen eigenen Frühjahrsputz. Nimm dir einen Schrank oder eine Ecke vor und trenn dich von dem, was du ein Jahr lang nicht gebraucht hast. Achte darauf, wie viel leichter sich der Kopf danach anfühlt.

Schiebst du einen großen Schritt vor dir her, einen Umzug, einen Wechsel, die Selbstständigkeit, setz dir eine echte Deadline und mal dir das Ziel so konkret aus, dass du es vor dir siehst.

Franks drei Learnings

Was Frank aus dem Gespräch mitnimmt

  1. Setz dir für einen großen Schritt eine echte Deadline, sonst schiebst du ihn ewig.
  2. Rechne mit Rückschlägen, sie gehören dazu wie beim Fahrradfahren.
  3. Behalte dein Ziel als klares Bild vor Augen, gerade wenn es holprig wird.

Was du mitnehmen kannst

Wenn ich diese Folge auf einen Gedanken bringe, dann diesen. Ob großer Lebensschritt oder nächstes Unternehmensziel, es braucht einen klaren Entschluss, einen festen Termin und die Bereitschaft, Rückschläge auszuhalten.

Den Freiheitskongress der Geldhelden, um den es zu Beginn geht, findest du unter frank-kuehtz.de/kongress. Die ganze Folge gibt es oben als Video und zum Anhören. Mehr über Thomas Pollad findest du weiter unten.